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Bullen oder Bären- wer ist am Zug?

Das Frankfurt Zertifikate-Put/Call-Sentiment ist Deutschlands Stimmungsbarometer im Handel von Zertifikaten und Hebelprodukten. Es zeigt aktuell an, welche Hebelprodukte auf den Basiswert DAX® die Oberhand haben, Puts oder Calls.

DAX Intraday (BNP-Indikation)
Put
50%
Call

 

 

Erläuterung der Call/Put-Ratio
 
Eine Call/Put-Ratio wird allgemein als Stimmungsbarometer an Börsen verstanden. Üblicherweise wird sie durch die Gegenüberstellung des gehandelten Put und Call-Volumens eines oder mehrerer Basiswerte berechnet. Die ZertifikateBörse veröffentlicht jeweils laufend die Anteile börslich gehandelter Call- und Put-Volumina aller Hebelprodukte auf den DAX®. Ein hoher Anteil an Call-Volumen bedeutet entsprechend, dass ein Großteil der Anleger Calls handelt und somit auf steigende Märkte spekuliert. Traditionell verzichtet dieser Indikator auf eine Differenzierung der Handelsrichtung und behandelt gekaufte und verkaufte Optionen identisch, was die eigentlich beabsichtigte Indikation hinsichtlich der Markterwartung verzerren kann.

Ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung:

Zu Beginn eines Handelstages finden drei Transaktionen statt: zunächst werden jeweils 1000 Calls und Puts gekauft und anschließend die 1000 Calls wieder verkauft. Nach der traditionellen Berechnungsweise würde der Anteil gehandelter Calls 2/3 betragen, was als steigende Markterwartung ausgelegt werden kann. Unter Berücksichtigung der Handelsrichtung beträgt der Call-Anteil jedoch nur 1/3, da nur eine Transaktion von steigenden und zwei Transaktionen von fallenden Märkten ausgehen. Zur Erhöhung der Aussagekraft wird daher bei der ZertifikateBörse diese Differenzierung vorgenommen und somit ein gekaufter Call einem verkauften Put gleichgesetzt (und umgekehrt), da hinter diesen Anlageentscheidungen jeweils gleichgerichtete Markterwartungen stehen.


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